PVM GmbH Patienten-Versorgung Management Bielefeld - Pflegehilfsmittelpauschale

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Das Pflegestärkungsgesetz macht seinem Namen Schritt für Schritt alle Ehre.

Der Satz für Pflegehilfsmittel wie Einmalhandschuhe oder Schutzschürzen ist jetzt auf 40 Euro pro Monat erhöht worden – Gesundheitsdienstleister können beraten und ein sinnvolles Paket zusammenstellen.

Anna M. ist 87 Jahre alt, wohnt in Bielefeld-Brackwede und ist eingestuft in die Pflegestufe 2. Die Familie ihrer Tochter Erika inklusive Enkelin sowie ein mobiler Pflegedienst haben der alten Dame bisher ihren Wunsch erfüllen können, zu Hause gepflegt zu werden – ein zeitaufwändiges Unternehmen, das durch die Zufriedenheit der Pflegenden strahlend belohnt wird. Um den Pflegealltag möglichst reibungsarm zu organisieren, hilft jede Kleinigkeit, die die Betreuung zu Hause erleichtert.

Ein kleiner, aber deutlich spürbarer Schritt verbirgt sich hinter der Änderung des Paragraphen 40 im Sozialgesetzbuch V im Rahmen des Pflegestärkungsgesetzes. Bis zu 40 Euro stehen aktuell Pflegebedürftigen, egal in welcher Pflegestufe sie sind, für Hilfsmittel wie saugende Bettschutzeinlagen, Fingerlinge oder Schutzschürzen zur Verfügung. Bisher waren es 31 €. Wie sich ein Hilfsmittel-Paket zusammensetzt, können die Pflegenden am einfachsten mit ausgebildeten Fachkräften von Gesundheitsdienstleistern besprechen.

»Es macht ja keinen Sinn, alles Mögliche zu bestellen, was man dann nicht braucht.«

erklärt Markus Wendler, Geschäftsführer von PVM, einem der regionalen Gesundheitsdienstleister in der Region OWL, die die Kosten für Hilfsmittel direkt mit der zuständigen Pflegekasse abrechnen.

»Diese Regelung zeigt, wie wichtig regionale Strukturen in der Versorgung vor Ort sind. Die individuelle Beratung und die schnelle, korrekte Lieferung sind dabei wesentliche Vorteile. Das Vertrauen zwischen allen Beteiligten sichert die Qualität der Pflege.«

betonte Karl Josef Laumann, Pflegebeauftragter der Bundesregierung, bei einem gesundheitspolitischem Forum des Zentrums für Innovationen in der Gesundheitswirtschaft in Bielefeld. Logisch, dass bei steigenden Zahlen der Pflegenden zu Hause zahlreiche Unternehmen im Internet ein gutes Geschäft wittern. Ein Nachteil der reinen Online-Bestellung ist aber, dass zum Beispiel die Hilfsmittel per Paketdienst geliefert werden. Die beratende Fachkraft sowie ein möglicher Hausbesuch fehlen, um auf veränderte Situationen eingehen zu können.

Letztlich sind es die Angehörigen, die den Großteil der Betreuung und Pflege leisten, die entscheiden, mit wem sie zusammenarbeiten. In jedem Fall wird durch die neue Pauschale der anstrengende Pflegealltag in Familien oder Wohngemeinschaften ein Stück weit erleichtert.

Weitere Infos:

>> Laden Sie sich hier unsere Info-Broschüre für Pflegehilfsmittel herunter (1,6 Mb)

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